Ein imposantes modernes Gebäude mit viel Rot erhebt sich vor uns, die milde Morgensonne spiegelt sich in den großen Fensterflächen. Das Haus E wurde erst kürzlich eröffnet, die ersten Gruppen der Lebenshilfe Werkstätten der Region 10 GmbH in Ingolstadt sind hier bereits am Werk. In der Halle laufen Menschen mit und ohne Behinderungen betriebsam hin und her. Hier und da sieht man junge Männer in roten Fußballtrikots – Jugendspieler des FC Ingolstadt 04 sind zu Besuch, wie wir erfahren, die ihre sozialen Kompetenzen erweitern wollen. Hier sind wir mit unserer Gesprächspartnerin Julia Mech verabredet, die hier als Gruppenleiterin Menschen mit Einschränkungen betreut.

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5 Dinge, die wir im Corona-Home-Office lösen mussten

Social Distancing ist das Gebot der Stunde, #FlattenTheCurve das erklärte Ziel. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, ist Solidarität gefragt. Tausende Beschäftigte, Selbstständige und Freiberufler arbeiten daher zur Zeit im improvisierten Home-Office. Und sie sehen sich teilweise mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert. Auch wir bei ver.di haben so unsere Erfahrungen gesammelt. Hier kannst du nachlesen, was wir daraus gelernt haben:

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Dunkle Wolken ziehen über den Himmel, Orkantief Sabine kündigt sich an diesem regnerischen Februarvormitttag schon an. Wir sind auf dem Weg zur Stiftung Jugendhilfe aktiv in Esslingen, um Martin Auerbach zu treffen, der dort als Krisenmanager arbeitet. Das weitläufige Gelände der gemeinnützigen kirchlichen Stiftung der Diakonie Württemberg liegt auf einer Anhöhe mit Blick über die alte Burg hinweg auf die Stadt. In mehreren Gebäuden sind Wohngruppen und Mutter-Kind-Wohnungen untergebracht, es gibt eine eigene Schule, eine große Turnhalle, Spielplatz und Sportplatz – ein Ort zum Wohlfühlen für Kinder und Jugendliche.

Das Herzstück des Geländes ist ein altehrwürdiges Gebäude mit zartrosa Anstrich. Mosaikverzierte Steinböden und ein alter Brunnen schmücken das helle Foyer des Theodor-Rothschild-Hauses. Früher war es ein israelitisches Waisenhaus, wie uns Martin Auerbach bei der Begrüßung erklärt. 

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Eine Krankenhaus-Notaufnahme ist ein Ausnahmeort für Ausnahmesituationen, für – wie der Name schon sagt – Notfälle. Langeweile kennt man an diesem Ort sowieso nicht, alles ist in Bewegung. Trotzdem ich daran gewöhnt bin, gibt es diese Dienste, die mich aus den sprichwörtlichen Latschen hauen. Warum ich über einen solchen Arbeitstag geschrieben habe? – Weil ich zeigen möchte, dass an diesen Schichten die Defizite dieses kaputt gesparten Gesundheitssystems mehr als deutlich werden. Und sie treffen das Personal genauso wie die Patienten.

Es folgt die Chronologie eines Spätdienstes, wie er meines Erachtens nicht normal ist, aber momentan immer normaler zu werden scheint.

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Arbeit in der Kita AWO Pohlstrasse, Tiergarten-Süd; Berlin, 15.01.2020 , © Christian Jungeblodt

Berlin-Schöneberg an einem frühen Nachmittag im Januar. Bei strahlendem Sonnenschein nähern wir uns unserem Ziel: der von der AWO betriebenen Kita Maulwurf. Wir, der Fotograf Christian und ich, treffen die Erzieherin Tanja Joppe, die uns an ihrem Arbeitsalltag teilhaben lässt.

Der Eingang von der Pohlstraße ist unauffällig. Vor uns liegt das Schulgebäude, auf dessen Gelände sich auch die Kita befindet. Erst vom Schulhof aus sieht man, wie weit sich das imposante Gründerzeitgebäude mit Türmchen nach hinten hinaus erstreckt.

Da ist es auch schon 13 Uhr und wir werden von Tanja herzlich empfangen. Es heißt Schuhe ausziehen und wir durchqueren zunächst den sehr geräumigen sogenannten Elementarbereich der Zwei bis Sechsjährigen.

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