Ein imposantes modernes Gebäude mit viel Rot erhebt sich vor uns, die milde Morgensonne spiegelt sich in den großen Fensterflächen. Das Haus E wurde erst kürzlich eröffnet, die ersten Gruppen der Lebenshilfe Werkstätten der Region 10 GmbH in Ingolstadt sind hier bereits am Werk. In der Halle laufen Menschen mit und ohne Behinderungen betriebsam hin und her. Hier und da sieht man junge Männer in roten Fußballtrikots – Jugendspieler des FC Ingolstadt 04 sind zu Besuch, wie wir erfahren, die ihre sozialen Kompetenzen erweitern wollen. Hier sind wir mit unserer Gesprächspartnerin Julia Mech verabredet, die hier als Gruppenleiterin Menschen mit Einschränkungen betreut.

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Interview mit Hae-Lin Choi, US-Gewerkschafterin der CWA (Communications Workers of America), über „Black Lives Matter“ und gewerkschaftliche Verantwortung im Kampf gegen Rassismus. 

Rolando Scott Field Technician out of 175 3rd street.

Nach dem mit mehreren Handykameras gefilmten Mord an dem schwarzen US-Amerikaner George Floyd durch einen weißen Polizisten erlebt das Land unter dem Slogan #BlackLivesMatter eine Welle von massiven Protesten gegen Rassismus. Die zum Teil auch gewalttätigen Konfrontationen richten sich nicht mehr alleinig gegen Polizeigewalt, von der schwarze Menschen in den USA überdurchschnittlich häufig betroffen sind.

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Fabienne Eli ist eine von 14 angehenden Gewerkschaftssekretär*innen, die zum 1. April 2020 ihre Trainee-Stelle bei ver.di angetreten haben – mitten in der Pandemie, mitten im Corona-Shutdown. Sie erzählt, wie sie ihren Start als ver.di-Trainee unter diesen ungewöhnlichen Bedingungen erlebt hat.

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Ein junger Mann sprintet von links nach rechts durch das Bild.

Du willst ver.di verstehen? Dann bist du hier richtig! Gewerkschaften waren in unserer Generation noch nie so notwendig und so gefordert wie in der Corona-Krise. Daher das Wichtigste zuerst: Toll, dass du jetzt auch dabei bist! Denn je mehr ver.di-Mitglieder, desto mehr können wir gemeinsam bewegen. Im Rahmen der Corona-Gesetzgebung gibt es fast jeden Tag Angriffe auf die Arbeitnehmerrechte. Da sollen Arbeitszeiten kurzerhand ausgeweitet werden und der Gesundheitsschutz wird plötzlich klein geschrieben. Dagegen stellen wir uns. Gemeinsam mit allen DGB-Gewerkschaften. Gemeinsam mit Dir. Wie und wo du dich einbringen kannst, liest du hier. Denn soviel können wir schon mal verraten: Gewerkschaft lebt immer (!) vom Mitmachen!

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Dunkle Wolken ziehen über den Himmel, Orkantief Sabine kündigt sich an diesem regnerischen Februarvormitttag schon an. Wir sind auf dem Weg zur Stiftung Jugendhilfe aktiv in Esslingen, um Martin Auerbach zu treffen, der dort als Krisenmanager arbeitet. Das weitläufige Gelände der gemeinnützigen kirchlichen Stiftung der Diakonie Württemberg liegt auf einer Anhöhe mit Blick über die alte Burg hinweg auf die Stadt. In mehreren Gebäuden sind Wohngruppen und Mutter-Kind-Wohnungen untergebracht, es gibt eine eigene Schule, eine große Turnhalle, Spielplatz und Sportplatz – ein Ort zum Wohlfühlen für Kinder und Jugendliche.

Das Herzstück des Geländes ist ein altehrwürdiges Gebäude mit zartrosa Anstrich. Mosaikverzierte Steinböden und ein alter Brunnen schmücken das helle Foyer des Theodor-Rothschild-Hauses. Früher war es ein israelitisches Waisenhaus, wie uns Martin Auerbach bei der Begrüßung erklärt. 

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Arbeit in der Kita AWO Pohlstrasse, Tiergarten-Süd; Berlin, 15.01.2020 , © Christian Jungeblodt

Berlin-Schöneberg an einem frühen Nachmittag im Januar. Bei strahlendem Sonnenschein nähern wir uns unserem Ziel: der von der AWO betriebenen Kita Maulwurf. Wir, der Fotograf Christian und ich, treffen die Erzieherin Tanja Joppe, die uns an ihrem Arbeitsalltag teilhaben lässt.

Der Eingang von der Pohlstraße ist unauffällig. Vor uns liegt das Schulgebäude, auf dessen Gelände sich auch die Kita befindet. Erst vom Schulhof aus sieht man, wie weit sich das imposante Gründerzeitgebäude mit Türmchen nach hinten hinaus erstreckt.

Da ist es auch schon 13 Uhr und wir werden von Tanja herzlich empfangen. Es heißt Schuhe ausziehen und wir durchqueren zunächst den sehr geräumigen sogenannten Elementarbereich der Zwei bis Sechsjährigen.

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Wir blicken zurück auf den ver.di-Bundeskongress, der sich vom 22. bis zum 28. September 2019 zum fünften Mal in der Geschichte von ver.di konstituierte. Knapp 1000 ehrenamtliche Delegierte trafen sich für eine knappe Woche im Leipziger Messezentrum, um Gewerkschaftsrat und Bundesvorstand zu wählen und Grundsatzentscheidungen für die Gewerkschaftsarbeit der nächsten vier Jahre zu treffen. Knapp 500 Hauptamtliche sorgten für einen lückenlosen Ablauf des Kongresses und die Berichterstattung nach draußen. Wir haben im Nachgang die wirklich, wirklich wichtigen Zahlen & Fakten zum Kongress für euch zusammengetragen. Enjoy!

Diese Zahl umfasst Haupt- und Ehrenamtliche und Gäste, schließt also auch alle ver.di-Mitglieder mit ein, die nicht als Delegierte da waren. Wahrscheinlich waren nie alle gleichzeitig da, da Menschen später an- und früher abreisten.
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Foto: Kay Herschelmann

Wer sind eigentlich die Menschen in ver.di? Da Teile des Social-Media-Teams selbst neu sind in der ver.di-Familie, bot der fünfte ver.di-Bundeskongress eine gute Möglichkeit, Menschen in der Gewerkschaft kennen zu lernen. Am dritten Tag des Kongresses treffe ich Martina Rößmann-Wolf, die gerade neu gewählte Gewerkschaftsrats-Vorsitzende. Ihre rheinische Tonalität und ihre offene, unkomplizierte Art schaffen gleich eine angenehme Gesprächsatmosphäre, als ich sie an unserem Social-Media-Caravan treffe.

Erste Tage als ver.di-Gewerkschaftsrats-Vorsitzende

Christiane Lehmann: Hallo Martina, schön dass du dir für uns Zeit genommen hast! Erst mal herzlichen Glückwunsch zur Wahl zur Gewerkschaftsrats-Vorsitzenden. — Wie waren denn die ersten drei Tage in der neuen Funktion?  

Martina Rößmann-Wolf: Es fühlt sich noch ungewohnt an. Obwohl ich ja wusste, dass es höchstwahrscheinlich so kommt. Aber das Gefühl ist trotzdem da. Ich glaube, ich muss erst mal realisieren: Jetzt ist es so weit.

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Renate Sindt war bis März 2019 ehrenamtliche Vorsitzende des Landesverbands Niedersachsen-Bremen und seit 2015 Mitglied im ver.di Gewerkschaftsrat (GR), dem höchsten Gremium der Ehrenamtlichen. Ursprünglich kommt sie aus der Pflege. Auf dem Bundeskongress 2019 wird sie sich nicht wieder zur Wahl stellen.

Wir haben sie auf dem ver.di Bundeskongress an unseren Social-Media-Caravan geladen und anlässlich des Abschieds von ihrem Posten auf die Meilensteine ihres Wirkens in der Gewerkschaft zurückgeblickt.

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